Diese Anleitung hilft Ihnen bei der Entscheidung, welche Hardware Sie für Ihren Betrieb anschaffen sollten — noch bevor Sie bessa zum ersten Mal einrichten. Sie richtet sich an Betreiber vor der Anschaffung, an Kassenhändler bei der Angebotslegung und an IT-Verantwortliche, die ein bestehendes Netzwerk beurteilen müssen.
Die Empfehlungen beruhen auf den Erfahrungswerten aus dem laufenden Support: Ein großer Teil der Störungen, die uns erreichen, geht nicht auf die Software zurück, sondern auf ungeeignete Endgeräte oder ein überfordertes Netzwerk. Die folgenden Abschnitte erklären, welche Hardware wir empfehlen, warum wir sie empfehlen, und welche Anforderungen sich aus der Größe Ihrer Installation ergeben.
Auf einen Blick
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Komponente |
Empfehlung |
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Hauptkassa |
Professionelle Kassenhardware von Sunmi — stationär die T3-/D3-Serie, mobil die V3-/L3-Serie |
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Nebenterminals |
Sunmi (V3-/L3-Serie) oder Orderman 10 |
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Netzwerk |
Professionelle Netzwerkkomponenten, z. B. UniFi von Ubiquiti — kein Consumer-Router, keine WLAN-Repeater |
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Consumer-Geräte |
Nicht empfohlen — handelsübliche Tablets und Smartphones sind für den Kassenbetrieb nicht ausgelegt |
Gerätebezeichnungen und Modellreihen ändern sich laufend. Die Serien oben beschreiben die Geräteklasse, nicht ein bestimmtes Modelljahr. Welches konkrete Modell aktuell lieferbar und für Ihre Installation passend ist, klären Sie am besten mit bessa oder Ihrem Kassenhändler.
Warum professionelle Kassenhardware?
bessa Kassa läuft technisch auf nahezu jedem Android-Gerät. Der Unterschied zeigt sich nicht bei der Installation, sondern im Dauerbetrieb — und dort systematisch zulasten der Consumer-Geräte.
Dauerbetrieb statt Nutzungsprofil eines Privatgeräts
Ein Konsumentengerät ist für einige Stunden aktive Nutzung pro Tag mit vielen Ruhephasen konstruiert. Eine Kassa läuft zwölf bis sechzehn Stunden am Stück mit dauerhaft aktivem Display, permanenter Netzwerkverbindung und angeschlossener Peripherie. Netzteile, Akkus und Displays professioneller Kassenhardware sind auf genau dieses Profil ausgelegt, Consumer-Geräte nicht.
Aggressive Batterieoptimierung
Das ist in der Praxis die häufigste Ursache für schwer nachvollziehbare Fehler. Viele Hersteller von Konsumentengeräten setzen eine eigene, besonders aggressive Energieverwaltung über die Android-Standardmechanismen — Hintergrundprozesse werden beendet, sobald das Gerät kurz ungenutzt ist, auch wenn die App ausdrücklich davon ausgenommen wurde.
Für eine Kassa hat das unmittelbare Folgen:
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Ein Nebenterminal verliert die Verbindung zur Hauptkassa und findet sie erst beim nächsten manuellen Öffnen der App wieder.
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Bestellbons erreichen den Drucker verzögert oder gar nicht, weil der Druckauftrag im beendeten Hintergrundprozess hängt.
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Die Verbindung zum Kartenterminal bricht mitten in einer Zahlung ab.
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Der Bestellmonitor zeigt neue Bestellungen erst nach dem Antippen des Bildschirms an.
Diese Fehler treten unregelmäßig auf, verschwinden bei jedem Test und lassen sich weder auf Protokollebene noch durch eine Neuinstallation zuverlässig aufklären. Professionelle Kassengeräte werden ohne solche Eingriffe ausgeliefert.
Günstigere Funk-Komponenten
Bei Konsumentengeräten wird an den Funkmodulen gespart, weil sie im Privatgebrauch selten auffallen. Im Kassenbetrieb tun sie das sehr wohl:
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WLAN: schwächere Antennen und ein schlechteres Roaming-Verhalten zwischen Access Points. Das Gerät hält an einem weit entfernten Access Point fest, statt auf den näheren zu wechseln — die Verbindung bleibt formal bestehen, die Datenübertragung wird unbrauchbar langsam.
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Bluetooth: instabile Verbindungen zu mobilen Bondruckern, Kartenterminals und Barcode-Scannern, häufig in Kombination mit der oben beschriebenen Energieverwaltung.
Fehlende integrierte Peripherie
Professionelle Kassengeräte bringen mit, was ein Kassenplatz braucht: eingebauter Bondrucker, Anschluss für die Kassenlade, Barcode-Scanner, NFC-Leser, Kundendisplay. Bei einem Consumer-Tablet muss jede dieser Funktionen als externes Gerät ergänzt werden — jedes mit eigener Stromversorgung, eigenem Kabel oder eigener Bluetooth-Verbindung und damit einer weiteren möglichen Fehlerquelle.
Verwaltbarkeit und Lebenszyklus
Kassengeräte bleiben typischerweise fünf Jahre und länger im Einsatz. Professionelle Hersteller liefern über diesen Zeitraum Firmware-Updates, halten ein Modell verfügbar und stellen einen eigenen App-Store sowie Verwaltungsfunktionen wie den Device-Owner-Modus für die Fernwartung bereit. Consumer-Modelle wechseln oft im Jahresrhythmus und erhalten deutlich kürzer Updates — eine Nachbestellung des gleichen Geräts ist nach zwei Jahren meist nicht mehr möglich.
Supportgrenze bei Consumer-Hardware. Treten Störungen auf, die sich auf das Endgerät zurückführen lassen — abgebrochene Hintergrundprozesse, verlorene Funkverbindungen, nicht ausgeführte Druckaufträge —, können wir diese auf Consumer-Geräten weder zuverlässig nachstellen noch beheben. Wir unterstützen Sie selbstverständlich weiterhin bei allem, was bessa betrifft; für gerätebedingte Fehler ist der Gerätehersteller zuständig. Auf empfohlener Hardware entfällt diese Einschränkung.
Installationsszenarien
Die konkreten Anforderungen hängen davon ab, wie viele Geräte an Ihrer Hauptkassa hängen. Jedes zusätzliche Nebenterminal, jeder Bestellmonitor und jedes Kartenterminal bedeutet eine dauerhaft offene Verbindung, die die Hauptkassa verwalten und synchronisieren muss.
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Szenario |
Zusätzliche Geräte |
CPU |
Arbeitsspeicher |
Netzwerk |
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Mobile Kassa / Einzelplatz |
keine oder ein Kartenterminal |
Single- oder Dual-Core |
2–4 GB |
beliebig |
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Kleine Mehrplatz-Installation |
1–2 Nebenterminals, 1 Bestellmonitor, Kartenterminals |
Dual- oder Quad-Core > 2 GHz |
4 GB |
professionell |
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Mittlere Mehrplatz-Installation |
4–6 Nebenterminals, 1–2 Bestellmonitore, Kartenterminals |
Quad- oder Hexa-Core > 2 GHz |
4–6 GB |
professionell |
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Große Mehrplatz-Installation |
mehr als 6 Nebenterminals, mehr als 2 Bestellmonitore, Kartenterminals |
Hexa- oder Octa-Core > 2 GHz |
6–8 GB |
professionell |
Mobile Kassa oder Einzelplatz
Ein Gerät, keine Nebenterminals, höchstens ein Kartenterminal. Hier sind die Anforderungen am geringsten — ein mobiles All-in-One-Gerät mit eingebautem Bondrucker aus der Sunmi V3- oder L3-Serie deckt den Betrieb vollständig ab. Für den stationären Einsatz an einem festen Verkaufsplatz eignet sich ebenso ein kleines Tischgerät der Sunmi D3-Serie.
Beim Netzwerk sind Sie in diesem Szenario am freiesten. Sobald jedoch ein Kartenterminal dazukommt, gelten auch hier die Netzwerkempfehlungen weiter unten: Das Terminal braucht eine fixe Adresse und eine stabile Verbindung zur Kassa.
Kleine Mehrplatz-Installation
Sobald Nebenterminals und ein Bestellmonitor dazukommen, wird die Hauptkassa zum zentralen Knotenpunkt: Sie hält die Verbindungen zu allen Nebenterminals, verteilt die Druckaufträge und synchronisiert sämtliche Buchungen mit der bessa-Cloud. Als Hauptkassa empfehlen wir ein stationäres All-in-One-Gerät der Sunmi D3- oder T3-Serie mit mindestens 4 GB Arbeitsspeicher.
Ab dieser Größe ist ein professionelles Netzwerk die Grundlage für einen störungsfreien Betrieb — siehe unten.
Mittlere Mehrplatz-Installation
Bei vier bis sechs Nebenterminals und mehreren Bestellmonitoren steigt vor allem die Last durch parallele Verbindungen. Empfohlen ist ein stationäres Gerät der Sunmi T3-Serie. Achten Sie besonders auf den Arbeitsspeicher: Bei 4 GB ist bei umfangreichen Artikelstämmen die Grenze erreicht, 6 GB sind die sicherere Wahl.
Die Hauptkassa sollte in diesem Szenario nach Möglichkeit per Netzwerkkabel angebunden werden. WLAN ist für die Nebenterminals gedacht, nicht für den zentralen Knotenpunkt.
Große Mehrplatz-Installation
Mehr als sechs Nebenterminals, mehrere Bestellmonitore und mehrere Kartenterminals. Hier empfehlen wir die Spitzenmodelle der Sunmi T3- oder D3-Serie mit 6–8 GB Arbeitsspeicher und einem Achtkern-Prozessor.
In dieser Größenordnung ist zusätzlich zu beachten:
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Die Hauptkassa wird per Kabel angebunden, nicht über WLAN.
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Die WLAN-Abdeckung für die Nebenterminals erfolgt über mehrere verwaltete Access Points — nicht über Repeater.
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Kassen, Drucker, Kartenterminals und Schankanlagen bekommen fixe IP-Adressen beziehungsweise reservierte DHCP-Adressen.
Nebenterminals
Nebenterminals sind fast immer mobile Geräte im Servicebetrieb: Sie werden getragen, sie fallen herunter, sie werden nass, und sie müssen einen ganzen Dienst ohne Nachladen durchhalten. Wir empfehlen dafür zwei Gerätefamilien:
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Sunmi V3-/L3-Serie — mobile All-in-One-Geräte, wahlweise mit eingebautem Bondrucker, damit auf dem Terminal direkt kassiert und gedruckt werden kann.
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Orderman 10 — ein speziell für die Gastronomie entwickeltes Handterminal mit Android und Google Mobile Services, Schutzart IP67, sturzfest, wechselbarem Akku und einem entspiegelten Display, das auch im Gastgarten lesbar bleibt.
Der wechselbare Akku ist in Betrieben mit langen Öffnungszeiten das entscheidende Kriterium: Ein Gerät, das zum Laden aus dem Service genommen werden muss, fehlt genau dann, wenn es gebraucht wird.
Nebenterminals müssen nicht alle Drucker der Hauptkassa nachbilden. Lässt ein Nebenterminal eine Druckerrolle leer, übernimmt die Hauptkassa den Druckauftrag automatisch. Ein Nebenterminal ohne eingebauten Drucker ist damit vollwertig einsetzbar — Details unter Funkbonierung auf Nebenterminals.
Ältere Orderman-Modelle mit proprietärem Gastrofunk statt WLAN können nicht als bessa-Nebenterminal betrieben werden. Sofern Sie bereits Orderman-Geräte im Einsatz haben, klären Sie deren Eignung bitte vorab mit bessa oder Ihrem Kassenhändler.
Netzwerk
Das Netzwerk ist nach der Endgerätewahl der zweite große Hebel für einen stabilen Betrieb — und aus unserer Support-Erfahrung die häufigste Ursache für sporadische Störungen, die keinem Gerät eindeutig zuzuordnen sind.
Wir empfehlen durchgängig professionelle Netzwerkkomponenten, etwa UniFi von Ubiquiti. Consumer-Router und die von Internetanbietern mitgelieferten Kombigeräte sind für ein Umfeld mit mehreren dauerhaft verbundenen Geräten schlicht nicht konstruiert.
Ein Beispiel aus dem laufenden Betrieb: Ein Kunde betreibt eine Hauptkassa und ein Kartenterminal an einem LTE-Modem eines Consumer-Herstellers. Das Setup funktioniert grundsätzlich — aber etwa einmal im Monat muss der Kunde das Modem neu starten, weil es weder die Verbindung zwischen den dauerhaft aktiven Geräten noch die Verbindung ins Internet aufrechterhält. Kein Softwarefehler, keine Fehlkonfiguration, sondern schlicht ein Gerät am Ende seiner Möglichkeiten.
Die wichtigsten Punkte in Kürze:
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Eigenes Netzwerk für die Kassen — getrennt von Gäste-WLAN, IoT-Geräten und dem Bürobetrieb.
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Fixe IP-Adressen für Hauptkassa, Drucker, Kartenterminals und Schankanlagen.
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Mehrere Access Points nur als verwaltetes System — keine WLAN-Repeater.
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2,4-GHz- und 5-GHz-Netz mit unterschiedlichen Namen, und die Kassen fest in eines der beiden Netze hängen.
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Hauptkassa nach Möglichkeit per Kabel anbinden.
Die vollständigen Netzwerkanforderungen sind in zwei Seiten der Hilfe dokumentiert:
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Netzwerksicherheit & Port-Freigaben — welche Hosts und Ports freigegeben sein müssen. Diese Seite ist die Vorlage für die Abstimmung mit einer IT-Abteilung.
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Funkbonierung auf Nebenterminals — WLAN-Auslegung, fixe IP-Vergabe und Netzwerktrennung im Detail.
Peripherie
Für die angeschlossenen Geräte gilt dieselbe Logik wie für die Kassa selbst: Wir unterstützen eine breite Auswahl an Modellen, aber nicht jede Kombination ist für den Dauerbetrieb gleich gut geeignet.
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Bondrucker — bei mobilen Geräten möglichst der eingebaute Drucker, bei stationären Arbeitsplätzen ein Netzwerkdrucker mit fixer IP-Adresse statt einer Bluetooth-Anbindung. Unterstützte Modelle: Druckerunterstützung
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A4-Drucker — Rechnungen und Berichte lassen sich auch auf einem vorhandenen A4-Drucker ausgeben. Er wird nicht über einen bessa-Treiber angebunden, sondern über den Systemdruck von Android, und muss dafür bestimmte Anforderungen erfüllen (Mopria/IPP, gleiches Subnetz, keine USB-Anbindung): A4-Drucker (Systemdruck)
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Kartenterminals — die Auswahl hängt stärker vom Zahlungsdienstleister als von der Kassa ab. Netzwerkterminals brauchen eine fixe IP-Adresse. Übersicht: Bezahlterminals
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Bestellmonitore — ein Bildschirm in Küche oder Bar zeigt offene Bestellungen an. Zu beachten sind Hitze, Fett und Feuchtigkeit am Aufstellort. Details: Bestellmonitor
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Schankanlagen — werden seriell oder über das Netzwerk angebunden; die Anforderungen gibt der jeweilige Hersteller vor. Übersicht: Schankanlagen
Checkliste vor der Anschaffung
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[ ] Installationsszenario bestimmt — wie viele Nebenterminals, Bestellmonitore und Kartenterminals werden es, auch in zwei Jahren?
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[ ] Hauptkassa erfüllt die Anforderungen an Prozessor und Arbeitsspeicher für dieses Szenario
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[ ] Nebenterminals sind mobil einsetzbar, sturzfest und haben einen wechselbaren Akku
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[ ] Netzwerk ist professionell aufgebaut, Kassen liegen in einem eigenen Netz
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[ ] Fixe IP-Adressen für Hauptkassa, Drucker, Kartenterminals und Schankanlagen vergeben
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[ ] WLAN-Abdeckung an allen Servicebereichen geprüft, kein Repeater im Einsatz
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[ ] Bondrucker und Kartenterminal auf Kompatibilität geprüft
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[ ] Ersatzgerät oder Ersatzteilverfügbarkeit mit dem Kassenhändler geklärt
Häufig gestellte Fragen
Läuft bessa auch auf meinem vorhandenen Tablet? In der Regel ja — bessa Kassa ist eine Android-Anwendung und lässt sich auf handelsüblichen Geräten installieren. Für einen Einzelplatz ohne Nebenterminals und ohne Kartenterminal kann das über eine Anfangsphase hinweg funktionieren. Sobald weitere Geräte dazukommen, geht der vermeintliche Preisvorteil erfahrungsgemäß im Mehraufwand des laufenden Betriebs verloren.
Was bedeutet „nicht unterstützt" bei Consumer-Hardware konkret? Es bedeutet nicht, dass die Software nicht funktioniert oder dass wir Ihnen nicht helfen. Es bedeutet, dass wir Störungen, die aus dem Gerät selbst kommen — beendete Hintergrundprozesse, abgerissene Funkverbindungen, verlorene Druckaufträge — nicht reproduzieren und deshalb auch nicht abstellen können. Solche Fälle liegen beim Gerätehersteller, und dessen Support ist auf Kassenbetrieb nicht eingerichtet.
Reicht der Router meines Internetanbieters? Für eine einzelne Kassa ohne weitere Geräte meistens ja. Für jedes Setup mit Nebenterminals, Bestellmonitoren oder Netzwerkdruckern empfehlen wir professionelle Komponenten. Der Mehrpreis liegt deutlich unter den Kosten eines einzigen Ausfalls im Betrieb.
WLAN oder Netzwerkkabel? Die Hauptkassa nach Möglichkeit per Kabel, weil sie der zentrale Knotenpunkt für alle Nebenterminals ist. Nebenterminals sind mobil und laufen zwangsläufig über WLAN — hier ist die Qualität der WLAN-Ausleuchtung entscheidend. Netzwerkdrucker und Kartenterminals laufen ebenfalls stabiler per Kabel.
Was ist mit iPad oder iPhone? bessa Kassa ist eine Android-Anwendung. Die Gäste-App der bessa-Produktfamilie ist auch für iOS verfügbar, die Kassa selbst nicht.
Die empfohlenen Modelle sind nicht mehr lieferbar — was jetzt? Gerätereihen werden regelmäßig durch Nachfolger ersetzt. Maßgeblich sind die Anforderungen aus der Szenario-Tabelle oben — Prozessor, Arbeitsspeicher und die Zugehörigkeit zur professionellen Kassenhardware eines Herstellers. Die aktuell lieferbaren Modelle erfahren Sie bei bessa oder Ihrem Kassenhändler.
Kann ich Geräte verschiedener Hersteller mischen? Ja. Hauptkassa und Nebenterminals müssen nicht vom selben Hersteller stammen — eine Sunmi-Hauptkassa mit Orderman-Nebenterminals ist eine übliche Konstellation. Innerhalb der Nebenterminals erleichtert ein einheitlicher Gerätetyp allerdings Schulung und Ersatzteilhaltung.